DJI Mavic 3: Neue Drohne mit Hasselblad-Kamera

DJI hat am 05. November 2021 eine aktualisierte Version der beliebten Mavic-Drohne vorgestellt. Nach der DJI Mavic Pro (2016) und der DJI Mavic 2 Zoom und DJI Mavic 2 Pro (2018) folgt nun im Jahr 2021 die dritte Generation der leistungsstarken Kameradrohne von DJI, die noch besser, leistungsfähiger und hochwertiger ist. Dabei wurden insbesondere Flugzeit bzw. Flugdauer, Flugdistanz bzw. Reichweite, Kameraauflösung, Hindernissensorik oder intelligente Funktionen wie APAS und ActiveTrack optimiert, was die DJI zur derzeit besten Kameradrohne am Markt macht. Preislich startet die faltbare, neue Drohne mit Hasselblad-Kamera allerdings bei beträchtlichen 2.099,- Euro (UVP). Damit ist die DJI Mavic 3 zwar leistungsstark, dafür jedoch im Vergleich zum Vorgänger auch ziemlich teuer (DJI Mavic 2 Pro: 1.449,- Euro).

Info: Einen ausführlichen und sehr detaillierten Testbericht zur DJI Mavic 3 und DJI Mavic 3 Cine hat die Redaktion von Drohnen.de unter folgendem Link veröffentlicht: https://www.drohnen.de/38219/dji-mavic-3-test/


DJI Mavic 3: Neue Drohne mit Hasselblad-Kamera

DJI hat eine neue Version der beliebten Mavic-Drohne vorgestellt. Eine Besonderheit der DJI Mavic 3 ist die neue Dual-Kamera, die die Vorteile einer lichtstarken 4/3-CMOS-Kamera mit den Vorteilen einer 1/2-Zoll-Telekamera verbindet.

DJI Mavic 3: Neue Drohne mit Hasselblad-Kamera

DJI Mavic 3: Neue Drohne mit Hasselblad-Kamera

Die Kamera der DJI Mavic 3 trägt die Bezeichnung „L2D-20c“-Luftbildkamera und wurde in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Traditionshersteller Hasselblad entwickelt. Neben einem kompakten und schlanken Format zeichnet sich die Kamera durch verschiedene Funktionalitäten aus. So ist die Hauptkamera von Hasselblad für die Aufnahme von qualitativ hochwertigen Luftbild-Videos und Luftbild-Fotos zuständig. Sie ermöglicht die Aufnahme von 20-Megapixel-Fotos im DNG-RAW- oder JPEG-Format und verfügt mit 12,8 Blendstufen über einen sehr hohen Dynamikbereich. Die einstellbare Blende von f/2.8 bis f/11 macht möglich, dass sich der Nutzer jederzeit auf die aktuellen Lichtverhältnisse einstellen kann.

DJI Mavic 3 Flugzeit

Die Flugzeit der DJI Mavic 3 liegt bei ca. 46 Minuten (Herstellerangabe).

Mit dem zweiten Teleobjektiv und 28-fachem Hybrid-Zoom (digital und optisch) kann man im so genannten Erkundungsmodus der DJI Mavic 3 selbst extrem weit entfernte Objekte näher heranholen, analysieren und beobachten. Insofern eignet sich die DJI Mavic 3 und DJI Mavic 3 Cine auch für industrielle Anwendungen – etwa die Inspektion von Windkraft- und Solaranlagen oder die Rehkitzrettung und Beobachtung von Wildtieren. Die DJI Mavic 3 Cine kommt darüber hinaus mit Apple ProRes-Unterstützung, eingebauter SSD-Festplatte mit 1 TB Speicher und einer neuen Fernsteuerung namens DJI RC Pro daher, wobei sich letztere durch ein eingebautes Display auszeichnet und die Nutzung eines zusätzlichen Smartphones überflüssig macht.

46 Minuten Flugzeit und verbesserte Flugsicherheit

Neben der Kamera wurde auch am Energiemanagement und der Aerodynamik der DJI Mavic 3 mächtig getüftelt.

DJI Mavic 3 Flugmodi

Allerhand Flugmodi sind bei den Funktionalitäten der DJI Mavic 3 auch dabei.

So schafft es die DJI Mavic 3 auf eine Flugzeit von beträchtlichen 46 Minuten (Herstellerangabe), was im Vergleich zu anderen Kameradrohnen am Markt ein absolut beeindruckender Wert ist. Zudem hat DJI der Kameradrohne ein omnidirektionales, also allseitiges Hinderniserkennungssystem verpasst, da Hindernisse in alle Richtungen erkennen kann. Für einen sicheren und stabilen Flug sind natürlich auch GPS oder Glonass sowie ein Vision Positioning System (VPS) verbaut. Des Weiteren wurde die Rückkehr-Funktion verbessert, so dass die RTH-Funktion der DJI Mavic 3 noch effizienter, effektiver und sicherer arbeitet.

DJI O3+ sorgt für Bildübertragung in FullHD mit 60 fps

Erneuert wurde auch die Signalübertragung der DJI Mavic 3. So sorgt das neue DJI O3+ genannte Übertragungssystem für Reichweiten von bis zu 15 Kilometern (FCC) bzw. 8 Kilometern (CE). Eine Neuerung dabei ist, dass das Kamerabild nunmehr in FullHD mit 60 fps statt bisherigen 30 fps übermittelt wird. Infolgedessen profitiert der Nutzer durch einen flüssigeren Live View und mehr Sicherheit bei der FPV-Sichtweise.

App-Steuerung und viel Zubehör

Eine App-Steuerung versteht sich bei der dritten Mavic-Drohne von DJI von selbst – hierfür kommt die kostenlose DJI Fly-App zum Einsatz, die DJI sowohl für iOS als auch Android-Geräte zum kostenlosen Download anbietet. Innerhalb der App gibt es nicht nur das Livebild der Drohnen-Kamera, sondern auch diverse Flugparameter und vieles mehr zu sehen. Außerdem können Funktionen wie MasterShots, Panorama oder QuickTransfer genutzt werden. Neben Bild- und Videoeinstellungen gibt es auch Optionen für die automatische Objektverfolgung oder zur Bearbeitung und Ansicht des bereits aufgezeichneten Aufnahmematerials.

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